Donnerstag, 24. März 2011

Einschub: Käthe.

Ich habe die letzten Tage mit SEHR viel Fluchen verbracht. Um genau zu sein, ich habe gerade so fest auf meine Tatur geschlagen, dass mein Rechner ausgegangen ist.
Aber irgendwo um den 50. Kraftausdruck herum fiel mir auf, dass ich vielleicht kurz klarstellen sollte:

I rant because I love.

Ich teste Ubuntu nicht ohne Grund. Ich mag die Idee von Open Source Software sehr, und deshalb ärgert es mich umso mehr, wenn die Distribution, die sich Benutzbarkeit und allgemeine Fancyness auf die Fahnen geschrieben hat, der breiten Verbreitung von Linux Steine in den Weg legt- oder sie nicht wegräumt.
Worau ich hinaus will: Ich habe großes Interesse daran, dass Ubuntu- oder irgendeine andere hübsche Distribution- sich weit verbreitet und auch in Tante Käthes Haushalt Einzug hält.
Zur Zeit hat die arme Käthe nämlich 2 wenig Prickelnde Szenarien zur Auswahl:

a) Sie geht in den Elektronikfachhandel ihre Vertrauens oder um die ecke, besorgt sich einen hübschen Plastelaptop mit vorinstalliertem Windows und legt los. Wirklich angenehm zu bedienen ist der nicht, aber dafür weiß Sohnemann/Tochterherz höchstwahrscheinlich Bescheid, wie man das Ding zum laufen bekommt.
b) Sie kauft sich einen für ihre Zwecke vollkommen überdimensionierten und überteuerten Mac, Spielt 2 std lang damit herum, hat verstanden wie das Ding geht, Sohnemann/Tochterherz hat zwar seine Ruhe, aber Käthe unnötig viel geld ausgegeben.

Mir ist Käthe-Kompatibilität™ sehr wichtig. Dass der "Unterbau" eine tolle Sache ist, daran hege ich recht wenige Zweifel. Ich finde es nur schade, dass der auf so wenigen Rechnern glänzen kann.
Und ich würde auch gerne meinen Teil dazu beitragen, diese Kompatibilität herzustellen! Um überhaupt erstmal herauszufinden, was meiner Meinung nach getan werden muss, wie ich das tun kann und ob mein Nervenkostüm da mitspielt, schreibe ich diesen Blog.

(Fun Fact: ich trage gerade sogar eine senfgelbe Strickjacke. Käthe-Style. 8) )

1 Kommentar:

  1. Also ich habe damals meinen Dell-Laptop mit Ubantuh gekauft. Ist eigentlich gar nicht so anders als bei gewissen anderen Systemen – man hat sogar den Vorteil, dass da nix per Seriennummer aktiviert werden muss (das ist übrigens auch ein verdammter Stein, der einem in den Weg gelegt wird).

    Ich halte das für einen wichtigen Punkt (Shuttleworth übrigens auch, siehe Ubuntu-Bug #1) Wie allerdings Hardwaregeschäfte dazu kommen, irgend etwas außer Windows und OS X als Desktopsysteme anzubieten … keinen blassen Schimmer.

    (Wieso kann man hier eigentlich nicht ohne Konto bei diversen Services kommentieren?)

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